Polycom-Umfrage unter Bildungsexperten zeigt: Lernen findet zukünftig online statt

-72 Prozent der befragten Bildungsexperten glauben, dass Lehrer heutzutage die führende Rolle im Bildungswesen darstellen; nur 40 Prozent sind der Meinung, dass dies im Jahr 2025 immer noch der Fall sein wird
-53 Prozent der Bildungsexperten sind der Ansicht, dass Video Collaboration in Echtzeit und mobile Endgeräte die bevorzugten Wege sein werden, über welche Lernende bis zum Jahr 2025 Inhalte vermittelt bekommen
-36 Prozent der Bildungsexperten in EMEA glauben, dass die Finanzierung der größter Hemmer für Bildung ist
-30 Prozent der Befragten geben an, dass das wichtigste Ziel sein sollte, Bildung all denjenigen zugänglich zu machen, die bereit sind zu lernen

Hallbergmoos – 20. Oktober 2016: Bildungsexperten aus ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) fordern, dass Schüler Zugang zu neuen Technologien erhalten. Dennoch schöpfen akademische Institutionen das Potential derzeit verfügbarer Technologien noch nicht vollständig aus – so das Ergebnis der Umfrage „Bildung im Jahr 2025 – Technologieinnovation“ von Polycom.

Bei der Umfrage, bei welcher weltweit mehr als 1.800 Experten aus dem Bildungssektor befragt wurden, gaben 34 Prozent anhand einer Prioritätenliste an, dass der Schwerpunkt im Bildungswesen darin liegen sollte, die Qualität der Lehrerausbildung zu verbessern. Weitere wichtige Faktoren seien die Individualisierung der Lernerfahrung (17 Prozent) und, dass die Vorteile neuer Technologien vollständig ausgeschöpft werden (13 Prozent).

Andrew Graley, Director of Healthcare, Education and Government for EMEA bei Polycom glaubt, dass Technologien der entscheidende Impulsgeber für die Verbesserung der Bildungslandschaft sein werden: „Durch Technologie wird Bildung interessanter, kostengünstig und für jeden jederzeit zugänglich. Zudem wird einer sehr viel breiteren Bevölkerung die Aussicht auf höhere Bildung, individuelle Kurse und eine verbesserte Lehrerausbildung eröffnet.“

Lernen wird zudem zukünftig kaum noch traditionell im Klassenzimmer stattfinden, so 25 Prozent der Experten. Denn Technologien, die ein Lernen über Distanzen fördern, werden signifikant ansteigen: 53 Prozent der Bildungsexperten sind der Ansicht, dass Video Collaboration Technologien und mobile Endgeräte der bevorzugte Weg sein werden, über den Schüler bis zum Jahr 2025 lernen.

Mehr als die Hälfte der Befragten aus EMEA erwartet darüber hinaus, dass es bis zum Jahr 2025 eine bessere Interaktion zwischen Schulen und Unternehmen geben wird. Karrierewege werden außerdem durch die Schulausbildung sehr viel genauer definiert und die Bedeutung der Lehrkraft aufgrund von Thought Leadern und neuen Ausbildungsprogrammen immer weniger bedeutsam sein.

Andrew Graley ergänzt, einen weiteren Vorteil: „Mit der heute verfügbaren Technologie, wie Video Collaboration, wird es für Lernende jederzeit möglich mit Branchen-Experten auf der ganzen Welt über ihr Lerngebiet zu sprechen – und das mit nur einem Klick.“

Trotz der Zunahme neuer Technologien in Schulen, sind sich Bildungsexperten einig, dass in den nächsten Jahren der Gebrauch von Laptops in Klassenzimmern zurückgehen wird: Nur 29 Prozent der Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2025 Schüler noch via Laptop im Klassenzimmer lernen. „Warum sollten Schüler, die an interaktiven Online-Kursen über separate Laptops teilnehmen, sich überhaupt in ein und demselben Klassenzimmer aufhalten? Schüler, die grundlegende und informationsreiche Unterrichtsstunden von daheim aus via Online-Kurse absolvieren, haben im Klassenzimmer mehr Zeit für praktischen und interaktiven Unterricht von Angesicht zu Angesicht“, sagt Graley.

Auch hat die Umfrage ergeben: Virtuelle Lernumgebungen werden die wichtigste Investition der kommenden Jahren sein, dicht gefolgt von kreativen Lernumgebungen, die eine physische Anwesenheit erfordern.

„Es gibt einen eindeutigen Trend in Richtung der Integration von Technologien in den physischen Unterricht. Dennoch sollte immer überlegt werden, was das Beste für die Schüler ist: Der Unterricht von Angesicht zu Angesicht sollte nicht vernachlässigt werden, trotzdem sollte das Potential, das neue Technologien für den Bildungssektor bringen, voll ausgeschöpft werden“, sagt Graley.

Weitere Informationen zur Studie:
Hier können Sie die vollständigen Ergebnisse zur Umfrage „Bildung im Jahr 2025 – Technologieinnovation“ herunterladen: http://www.polycom.com.au/forms/education-2025.html

Im Dokument finden Sie zudem weitere Informationen zur Erhebungsmethodik sowie globale Perspektiven zum Thema.

Bei der Umfrage, welche die Bildungsanforderungen für das Jahr 2025 beleuchtete, wurden weltweit mehr als 1.800 Experten aus unterschiedlichsten Bereichen im Bildungssektor befragt, 673 der Teilnehmer stammten aus EMEA.

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